mellowD ist im von Münster 15 Kilometer entfernten Senden aufgewachsen, wo er auch durch seine Homies Jona und Quixotic zum ersten Mal mit dem DJing in Berührung gekommen ist. Inspiriert durch die Beiden und durch die vielen Mixtapes, die damals in Münster und Umgebung kursierten (z.B. die Uppercuts-Reihe von Ill & Exzem), wurde der Wunsch größer selber aufzulegen. So kaufte er sich 2002 bei Elevator sein erstes DJ Set, um fortan an seinen Skills und an Mixtapes zu feilen. Die Tapes verteilte er im Freundeskreis, Soundklaus gab es da nämlich noch nicht. Ziehts euch einfach rein, ich sag nur Domian Intro!
Sein Reportoire beinhaltet eine Menge Klassiker aus der Golden Era des Rap, aber auch neuere Veröffentlichungen, die sich das Prädikat “derbe” verdienen. “Wichtig ist dabei vor allem, dass es nicht nach Plastik klingt.”
Studienbedingt hat es mellowD mittlerweile ins Exil nach Köln verschlagen, was ihn aber nicht daran hindert, regelmäßig bei Substories den HipHop Floor mit seinen Sets zu zerrippen. Dazu baut mellowD a.k.a. Daniel feinste Beats und cuttet für verschiedene Projekte, zuletzt für d-Lirium und Nowakke oder auf den letzten beiden LPs von DasJannek.
Er freut sich über die Tatsache, dass seit einigen Jahren wieder viel qualitativ hochwertiger Deutsch-Rap auf Vinyl veröffentlicht wird, was ihn dazu veranlasst, derzeit mit Nowakke an einem neuen Mixtape zu arbeiten.
Wer mellowD live an den Decks bei einer reinen Vinylsession erleben will, kommt am 04. Mai ins AMP
Nachdem wir uns hier auf www.substories.de bislang nur mit der Bassmusik beschäftigt und gleichzeitig den HipHop Floor sträflich vernachlässigt haben, haben wir EINIGES nachzuholen.


Vor heute etwa zehn Jahren hat Martn das erste mal sein Kinderzimmer verlassen, um andere an seiner kleinen aber feinen Vinylauswahl Teil haben zu lassen. Im Alter von etwa 18 ist er, damals beim “Early Evening Skank” im Triptychon, dem MSF-Soundsystem beigetreten. Neben Dub, dem Roten Faden der sich durch seine Laufbahn zieht hat er sich auch immer wieder in den Roots– und Drum’N’Bass-Kisten der raren Plattenläden bedient, bis er schließlich seine ersten Dubstep-Scheiben von “Digital Mystikz” und “Kode9 and the Spaceape” in der Hand hielt. Von da an war alles anders. “Ich glaube ich habe immer nach diesem Sound gesucht, ohne zu wissen, dass es ihn jetzt gibt!” hat er einmal gesagt.

